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«Der Lügner und die Nonne» von Curt Goetz
Der reiche Charly Drenhout, der seine Familie nicht kennt, hat sich mit seinen Freunden Bode und Udo auf sein Gut zurückgezogen, um dort für ein sportliches Ereignis zu trainieren. Den Klubstatuten nach dürfen sie während dieser Zeit keine Frauen sehen, geschweige denn an sie denken. Eines Tages hört Charly den Schrei einer Frau vom nahen Flussufer und rettet geistesgegenwärtig – eine Nonne aus dem Wasser. Die Freunde stecken Angela in Jungenkleidung und verlieben sich auf der Stelle ins sie; das Rennen macht Charly. Sein Heiratsantrag wird jedoch durch das Erscheinen eines Mönches aus dem nahegelegenen Kloster gestört. der in der ganzen Nachbarschaft nach dem Verbleib einer Novizin forscht, die sich aus dem Fenster ihrer Zelle in den Fluss gestürzt hat. Natürlich schweigen die Freunde, und der Mönch muss unverrichteter Dinge wieder gehen, hat aber doch Verdacht geschöpft. Angela gesteht Charly, was sie zu diesem Schritt getrieben hat: sie hatte
sich eines vor dem Kloster ausgesetzten Babys so rührend angenommen, dass Zweifel an ihrer Keuschheit aufkamen, und um einer ärztlichen Untersuchung zu entgehen, sah sie keinen anderen Ausweg.

Nach nicht allzu langer Zeit verschaffen sich die Äbtissin, mehrere Nonnen und der Mönch Einlass in Charlys Haus und bringen Angela ins Kloster zurück.Dort erwartet sie eine Untersuchung der Ereignisse – ihr Fall wird dem Kardinal, einem durchaus nicht weltfremden, humorvollen und grosszügigen Mann, der allseits verehrt wird, unterbreitet, und sie muss ihm Rede und Antwort stehen. Die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung . . .

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