Väter und Söhne Brian Friel nach Iwan Turgenjew

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Peer Gynt eine theatrale Reise Henrik Ibsen

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Einer für Alles Alan Ayckbourn

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Bluthochzeit Federico Garcia Lorca

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Shakespeare à la carte Sonette

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King Lear Shakespeare

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Noch vor einem Jahr haben die Spielerinnen und Spieler auf den Brettern der Bühne Mörel  im Stück "Väter und Söhne" umarmt, getanzt, gerungen, geküsst. Und jetzt ist social distancing angesagt. Wie soll das gehen bei einer Kunst, die sich mit den Beziehungen und dem Verhalten der Menschen auseinandersetzt? Das Theater ist im Innersten getroffen. Proben mit Masken und das Einhalten der Distanzregeln sind nicht wirklich inspirierend.

Was können wir noch?

Es gibt keine Gesellschaft ohne Kunst und Kultur!

Wir lassen uns was einfallen. Man darf gespannt sein...

Wie sieht künftiges Theater mit/nach Corona aus? Was ist unverzichtbar fürs Theater? Für uns ist der Austausch mit dem Publikum ein unverzichtbares Element. Ein Austausch, der aufrütteln aber auch verzaubern kann. Ein Austausch, der die Alltäglichkeit vergessen lässt. Vielleicht lässt die lange Abwesenheit von Publikum den Live-Moment vor Publikum wieder als etwas Besonderes erscheinen. Können wir diese Kraft, die in dem Live-Moment enthalten ist, wieder neu entdecken und lustvoll und mit aller Leichtigkeit damit umgehen. Was für Publikums-Arrangements sind denkbar? 

Man muss das Theater sicher nicht radikal neu erfinden. In seiner Funktion, die Welt zu spiegeln, den Zuschauer vielleicht auch in neue Welten zu entführen, wird das Theater sich seine geeigneten Plattformen neu kreieren. Je nach Themen, die wir für die nächste Produktion wählen, werden wir entsprechende Umsetzungen finden. Wir erachten es als grosse Herausforderung, neue Formen zu entwickeln und auszuprobieren. Es ist eine grosse Chance, mit diesen Krisenerfahrungen neue Lebenswelten auszuloten und zu präsentieren, Utopien zu träumen, Gesellschaft neu zu denken. Dabei dürfen die Lust am Spielen, die Fantasie und der Humor nie verloren gehen.

Welche Geschichten finden unser Interesse? Sind es eher Geschichten einzelner Menschen, wie sie sich aufmachen, neue Lebensinhalte zu finden, oder sind es Geschichten von Familien, von Dörfern, ganzen Landstrichen, deren Lebenswelten sich gravierend verändern. Sind es Mythen, Sagen, Klassiker, die uns Perspektiven eröffnen? Und uns animieren, uns verzaubern?

Liebes Publikum wir freuen  uns auf Euch.  Irgendwie, irgendwann, irgendwo...

Wir lassen uns was einfallen. Man darf gespannt sein...